Wo: Deutschland, Warnemünde
Wann: Dezember 2009

Für manchen Kerl heißt „Männer-Wellness“ Bier, Bundesliga und Beine hoch. Aber es gibt auch die gehobenere Variante. Das Hotel Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde hat sich genau darauf spezialisiert.

1 men spa hohe duene_klein
In Deutschlands erstem „Private Men’s SPA“ können sich Männer allein oder in kleiner Runde luxuriös entspannen. Zur „Manager-Relaxation“ (ab 154 Euro) ziehen sie sich 90 Minuten lang im SPA zurück und lassen sich mit einer traditionellen Gesichtsrasur, einer Energiemassage und einem Aroma-Fußbad pflegen. Auch ein Sole-Dampfbad und ein Ganzkörpersalzpeeling gehören zum Programm und das sprudelige Vergnügen im Whirlbad wird auf Wunsch mit einem Whisky und einer Zigarre veredelt.

2 pool hohe duene_klein
Nach dieser Auszeit ist der Alltag schnell weit weg, das Leben entschleunigt. Erfrischung bringen ein paar Runden im Pool mit Blick auf den prasselnden Kamin und ein anschließendes Anti-Aging-Bier aus der Klosterbrauerei Neuzelle (0,5 Liter für 4,80 Euro). Das belebt und soll durch seine zugesetzten Stoffe Spirulina, Kurbad-Sole und Flavonoide besonders vitamin- und mineralstoffreich sein. Probieren kann Mann ja mal.

3 luftbild hohe duene_klein
Völlig alkoholfrei geht es dagegen auf dem Trimm-dich-Pfad neben der Bootshalle zu. Klimmzüge und Dehnübungen machen fit und ein Bummel durch den benachbarten, mit fünf blauen Sternen ausgezeichneten Yachthafen weckt die Lust aufs Reisen, auf Ferne, Wind und Abenteuer. Obwohl, gegen eine Einkehr in die hoteleigene Sport Bar wäre auch nichts einzuwenden: Formel 1 oder Fußball auf Großbild-Flatscreens, dazu ein 1,5-Liter-Pitcher Becks – „Männer-Wellness“ klassisch eben, ganz wie Er es mag.

Fotos: www.hohe-duene.de
Text: Petra Nickisch – www.lichttexte.de

Warnemünde

Mit einer Autofähre der „Weißen Flotte“ geht es im Halbstundentakt von der Halbinsel Hohe Düne zum niedlichen Hafen von Warnemünde. Hier ist am Wochenende Fischmarkt und der bis zu 100 Meter breite Ostseestrand nur wenige Schritte entfernt. Vom „Teepott“ aus, dem 60er-Jahre-Pavillon neben dem sandfarbenen Leuchtturm, kann der Blick weit über das Meer schweifen, während Marzipantorte und Milchkaffee darauf warten, genüsslich verzehrt zu werden.